Die Zeit

Vor der Geburt unseres zweiten Kindes war meine Sorge, wie ich meinen Kindern mit meiner Liebe gerecht werden kann. Da ist dieses eine Kind welches man so liebt, was man selbst nie geglaubt hat. Die meisten wissen selbst welche Opfer man alles für diese Liebe aufbringt. Wie soll da also noch ein zweites rein passen!?

Diese Frage hat sich schnell von selbst geklärt. Man teilt die Liebe nicht. Man liebt doppelt so viel, ich meinte dreimal so viel…

Es gibt aber etwas was wir teilen müssen. Unsere Zeit. Ich brauch‘ dafür nicht meine Mathe LK Kenntnisse aufzufrischen um zu verstehen, dass dieser Bruchteil an Zeit für mich immer weniger wird. Da gab es mal diesen 24 Stunden Tag, den ich lange (eigentlich) selbstbestimmt aufgeteilt habe.

Das änderte sich ganz schnell mit dem ersten Kind. Aber mit zwei.

Morgens aus der Wohnung zu kommen, kann bis Mittags (machnal auch nachmittags) andauern . Ich würde zu gerne darüber berichten aber das sprengt den Rahmen und alle Eltern wissen selbst um was es geht.

 

Es ist eine neue Herausforderung. Und meine Kinder finden eine gerechte Aufteilung irgendwie nicht attraktiv. Sie haben einfach noch unterschiedliche Vorstellungen. Schließlich sind sie ja noch klein und brauchen noch Hilfe oder wollen so einiges ALLEINE, auf Ihre Art machen. Besonders dann wenn es zeitlich gar nicht passt. Mein Mann und ich müssen unsere Termine viel präziser absprechen um die 24 Stunden Betreuung zu gewährleisten.

An manchen Tagen fehlt mir die selbstbestimmte Zeit und diese Tage lassen sich nur noch mit einer Tafel Schokolade am Abend retten. Am liebsten mag ich derzeit reine weiße oder die Vollmilch. Aber auch die 70% kann ganz lecker sein. Bloß mit Nuss das ist nicht so meines.

Da ist es also diese Zeitproblem. Die übrig gebliebene Zeit und meine Aufmerksamkeit wollte ich meiner Familie schenken. Mehr von diesen Dingen möchte ich genießen. Bilder bearbeiten, sortieren oder auf den Blog laden, fühlte sich nach ‚Zeitverschwendung‘ an. JETZT, wenn sie so klein sind und uns mehr denn je brauchen.

 

Ganz unscheinbar habe ich mich nicht gemacht und bei Instagram kann man uns weiterhin begleiten.

Im Hintergrund ist einiges passiert. In diesem Beitrag habe ich bereits meine Gedanken geteilt wie es weiter gehen soll, das Leben mit Kindern (in der Stadt). Und derzeit sind wir auf einem sehr guten Weg!! Es fühlt sich sau gut an. Das Zeitmanagement ist immer noch knapp aber wir haben unser kostbarstes Gut „Unsere gemeinsame Zeit“ besser aufgeteilt.

Wir sehen den Papa so oft wie es seine Arbeit zulässt, versäumen auch in Zukunft keine Zeit durch lange Arbeitswege. „Zeit haben“ und die gemeinsame Zeit ist mehr wert denn je.

Auch früher hat man schon von zu wenig Zeit gesprochen. Es hat sich aber viel verändert und man wünscht sich so einige Dinge herbei, die es schon vor vielen Jahren gab.

 

Wir blicken also auf ein großes Abenteuer mit vielen neuen – alten Dingen.

Ich genieße die Zeit und jede Minute. Ich gebe aber auch zu, manchmal wäre ich für eine 1/3 Regelung sehr dankbar.

 

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