„Sometimes you can make it on your own!“

… in der Praxis anders als ich es mir vorgestellt habe.

Einfacher habe ich es mir vorgestellt. Ich gehörte auch zu denen, die sich gelegentlich ein Urteil darüber machten, warum die sich alle immer so ‚anstellen‘ .

„Ich bin dann doch der Chef! „Dachte ich…“Das geht schon irgendwie und haben so Einiges hin bekommen.“ Und dann wird man also ins kalte Wasser geworfen. Das erste dreivierteljahr voller Anfangseuphorie, mit ein paar wenigen ‚Tiefpunkten‘. Das Management hatte ab und an unterschiedliche Vorstellungen, aber wir zogen immer an einem Strang. Trotzdem waren wir in regelmäßigen Abständen etwas ratlos…Abteilung InnovationCenter spielte sich ein. Ich fand so langsam zu meiner Berufung. Unsere Abteilung Travel Agency wird derzeit ausgebaut. Denn wir lieben es. Gehört zu unserem Geschäftsmodell, wie ihr vielleicht feststellen könnt.

Die Startphase lief also holprig. Es gab einige schlaflose Nächte. Ich hatte klasse Experten, Ratgeber und Wegbegleiter an meiner Seite. Diesen bin ich sehr dankbar. Aber ich trage am Schluss die Verantwortung.

Da steht man nun mit so viel Verantwortung im Leben.

Dabei stand man zuvor doch völlig fest im Leben. Hatte mehr oder weniger alles im Griff. Man wird aus seiner gewohnten Routine gerissen (die man sich über Jahre aufgebaut hat) und es gibt viel mehr (emotionale) Höhen und Tiefen, die man nicht erwartet hat.
Ich bin zur eigenen Chefin geworden. Und trotzdem habe ich so wenig zu sagen!!????

Am Ende eines Tages falle ich meist nach zwölf ins Bett. Wenn der Tag ohne größere Konflikte verlief, das Frühstück vorbereitet und die Pläne für den nächsten Tag stehen, bin ich zufrieden (mit mir, denn mit den Kleinen bin ich es sowieso-  auf die bin ich sehr stolz-stolz ihre Mama zu sein)!  Nachdem ich mich vom Perfektionismus (zumindest zum Teil) verabschiedet habe, läuft es besser. Pausen gibt es selten, obwohl ich total entschleunigt werde. Ruhe kehrt trotzdem nie ein. Klingt kontrovers und unmissverständlich, ist aber so.

Mittlerweile sind wir gewachsen.

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Davor hatte ich großen Respekt. Denn eine Umstellung bedeutet Anstrengung. Wieder aus der gerade gewohnten Routine wieder raus. Am Anfang mussten wir uns etwas gewöhnen.

Es läuft bisher viel besser als erwartet, denn einige haben mir auch etwas Angst gemacht. Ich handele mittlerweile viel selbstsicherer und selbsbewusster! Die Experten gibt es noch, aber werden aktuell nicht so oft gebraucht.

Es läuft also sehr gut bei uns. Es waren einige Veränderungen notwendig. Wir erleben derzeit wunderschöne Dinge und sind viel unterwegs. Es tut uns allen gut und wir werden ein immer besseres Team. Die Prioritäten sind klar gesetzt

Vielleicht kommen irgendwann andere Zeiten. Auch unser Kurs läuft volatil! Derzeit tendenziell steigend. Das genießen wir und freuen uns wenn ihr daran Teil habt.

Schönegger Käsealm

Mein Plädoyer: Viele Mamas (einige nennen sich „mompreneurs“) arbeiten nebenher. Ich ziehe meine Hut vor ihnen. Für eine kurze Zeit habe ich erleben dürfen, wie es ist, mein Kind pünktlich fertig zu machen, zur Fremdbetreuung zu bringen, der eigenen Beschäftigung nachzukommen. Rechtzeitig (meist im Stress) das reizüberflutete Baby wieder abzuholen. Ich wünsche es mir derzeit nicht zurück und bin Dankbar für die Zeit, die wir, im Idealfall alle vier, gemeinsam haben und uns bevor steht.

Alles Liebe und bis bald Eure Aileen

PS die Bilder entstanden bei unserem Ausflug zum Pfaffenwinkler Milchweg, den findet ihr hier und mein neuer Rucksack ist von AEP- Studio, dazu bald mehr…aber ist er nicht schön und auch noch praktisch! Ach die schöne Jacke von Tom ist von Zara:-)

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